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Oscar und die Eitelkeit

Oscar und die Eitelkeit lädt nach, um ein kitschtriefendes Genre von seinem Leid zu befreien: Antifolk. Das meint die cartoon- und drogeninduzierte Attitüde des feingeistigen Punks, der reduzierten Folk als Ausdrucksmittel für seine Chronik des Bohémiens wählt. Aus depressivem Schietwetter, Deichexzessen, Rave, Garage-Rock und Hafenromantik schmiedet Oscar seine Texte. Das Hadern mit den Verhältnissen, dem Menschen oder auch sich selbst weiß mal erzähleris sind Fragmente aus dem Alltäglichem. Absurde oder formulierte Befreiungsversuche.
Im April 2017 erblickte seine EP „Zu fertig um anzufangen“ mit einem fulminanten Konzert im Hamburger Molotow das Licht der Welt. In sieben Songs (plus kleiner Reprise) schildert Oscar darauf seine und die Lebensweise seines verlodderten Umfelds. Oscar und die Eitelkeit ist rau, eckt gerne an und ist damit der Gegenentwurf zum antiseptischen Schwiegersohn-SingerSongwriter-Gedudel, denn der Künstler glaubt, dass sowohl Dinge als auch Menschen erst durch ihre Fehler und Unzulänglichkeiten ihre volle Schönheit entfalten.“

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